Stop-Order

Was ist eine Stop-Order?

Eine Stop-Order ist eine Auftragsart an der Börse, die dazu dient, Verluste zu begrenzen oder Gewinne zu sichern. Hierbei wird ein Wertpapier zu einem vorher festgelegten Kurs verkauft oder gekauft, sobald dieser Kurs erreicht wird. Eine Stop-Order wird auch als „Stopp-Loss-Order“ bezeichnet, da sie dazu dient, Verluste zu minimieren, indem eine Position automatisch geschlossen wird, wenn ein bestimmter Kurs unterschritten wird.

Arten von Stop-Orders

Es gibt verschiedene Arten von Stop-Orders, die je nach Anlagestrategie und individueller Risikotoleranz eingesetzt werden können. Die wichtigsten Arten sind:

  • Stop-Loss-Order: Hierbei wird eine Aktie verkauft, wenn der Kurs unter einen bestimmten Wert fällt.
  • Stop-Buy-Order: Hierbei wird eine Aktie gekauft, wenn der Kurs über einen bestimmten Wert steigt.
  • Trailing-Stop-Order: Hierbei wird der Stop-Kurs dynamisch angepasst, wenn der Kurs steigt. Dies kann dazu führen, dass Gewinne gesichert werden, während das Verlustrisiko begrenzt wird.

Vorteile und Nachteile einer Stop-Order

Der Einsatz von Stop-Orders hat verschiedene Vor- und Nachteile, die von Anlegern berücksichtigt werden sollten. 

Zu den Vorteilen zählen:

  • Begrenzung von Verlusten: Stop-Orders helfen dabei, Verluste zu minimieren, indem sie eine Position automatisch schließen, wenn ein bestimmter Kurs unterschritten wird.
  • Absicherung von Gewinnen: Trailing-Stop-Orders ermöglichen es, Gewinne zu sichern, indem sie den Stop-Kurs dynamisch anpassen, wenn der Kurs steigt.
  • Automatisierung: Stop-Orders können automatisch ausgeführt werden, was Zeit und Aufwand spart.

Zu den Nachteilen zählen:

  • Keine Garantie: Eine Stop-Order bietet keine Garantie dafür, dass der Auftrag zum gewünschten Kurs ausgeführt wird. Insbesondere bei volatilem Marktgeschehen kann es zu Kurslücken kommen, die dazu führen, dass die Order zu einem ungünstigeren Kurs ausgeführt wird.
  • Einschränkung der Flexibilität: Wenn eine Stop-Order gesetzt wird, ist es nicht möglich, die Position manuell zu schließen, wenn sich die Marktlage ändert.
  • Kosten: Für den Einsatz von Stop-Orders können je nach Broker zusätzliche Kosten anfallen.

Fazit

Stop-Orders sind ein wichtiges Instrument zur Risikobegrenzung und Gewinnsicherung an der Börse. Es gibt verschiedene Arten von Stop-Orders, die je nach Anlagestrategie und individueller Risikotoleranz eingesetzt werden können. Allerdings bieten Stop-Orders keine Garantie dafür, dass der Auftrag zum gewünschten Kurs ausgeführt wird und können die Flexibilität einschränken. Daher sollten Anleger sorgfältig abwägen, ob und in welcher Form sie Stop-Orders einsetzen wollen.

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